Projektbeschreibung

INNOMEC – Innovative Management and Educational Practices in Elderly Care Centres ist ein Multilaterales Grundtvig Projekt im Programm Lebenslanges Lernen (539829-LLP-1-2013-1-IT-GRUNDTVIG-GMP) mit einem Gesamtbudget von € 399.160,-. Das Projekt wird von Speha Fresia Cooperative Company koordiniert und von November 2013 bis Oktober 2015 von Partnern aus Italien, Österreich, Belgien, Lithauen und Island durchgeführt.

Ziel des Projekts ist die Verbesserung von Schlüsselkompetenzen von Beschäftigten in Altenbetreuungseinrichtungen und ErwachsenenbildnerInnen durch agiles Management und den Austausch von KollegInnen untereinander. Individuelle aber auch gemeinschaftsorientierte Ansätze des Lernens im Alter sollen entwickelt und erprobt werden. Die Partner stützen sich dabei auf Europäische Beispiele guter Praxis zur Förderung aktiven Alterns und auf einen intergenerationellen Ansatz. Strategien aktiven Alterns und die aktive gesellschaftliche Teilhabe älterer Menschen sollen gefördert werden.

Eine erste Projektphase dient der Analyse des Themenfelds auf lokaler, nationaler und europäischer Ebene, der Bedingungen, unter denen Lernen in Altenbetreuungseinrichtungen stattfinden kann, der Bedürfnisse Älterer, bestehender Angebote und angewandter Strategien aktiven Alterns. Im Fokus liegen dabei unter anderem Lernaktivitäten und Methoden, die in Altenbetreuungseinrichtungen angeboten werden.

Die zweite Projektphase dient der Durchführung von Peer-Gruppen Treffen und Workshops auf nationaler und europäischer Ebene. Der Austausch von PraktikerInnen – SozialarbeiterInnen, ErwachsenenbildnerInnen, älteren Freiwilligen – zu Beispielen guter Praxis steht dabei im Mittelpunkt. Besondere Beachtung finden dabei drei spezifische Ansätze, die in der dritten Projektphase auch getestet werden sollen: die Audio-Psycho-Phonology (APP) Methode, die Transkulturelle Biographiearbeit und die Durchführung und Bereitstellung von Interviews auf dem Memoro Portal.

Auf Basis gemeinsam entwickelter Trainingsmaterialien erfolgt in der dritten Projektphase die Implementierung in den Partnerländern. Neue Lernaktivitäten sollen auf Basis der oben erwähnten Methoden entwickelt und erprobt werden.

Schließlich sollen die Projektergebnisse nachhaltige Verbreitung finden. Ein ToolKit für PraktikerInnen soll die Entwicklung weiterer spannender Lernaktivitäten fördern und unterstützen. Der Dialog mit und unter den maßgeblichen lokalen Stakeholdern soll aufrecht erhalten werden